Technical Electrical konfigurieren: Config-Dateien und Optionen
Technical Electrical konfigurieren: wo du ansetzt
Für einen Technical-Electrical-Server bearbeitest du meist drei Bereiche: die server.properties für Grundoptionen, den Ordner config für die Einstellungen der einzelnen Mods und den Ordner world/serverconfig für serverseitige Konfigurationen, die NeoForge je Welt ablegt. Alles erledigst du im Dateimanager des Store-Dashboards, anschließend startest du den Server neu.
Wichtig ist Zurückhaltung. Bei über 190 Mods verändert eine falsche Option schnell mehr, als du erwartest. Ändere immer nur eine Sache, lege vorher ein Backup an und prüfe danach das Log.
Was das Pack-Repository zeigt
Der Autor stellt den Pack-Inhalt auf GitHub bereit, laut Beschreibung als Open Source, um Fehler zu reduzieren und Beiträge zu ermöglichen. Die Struktur enthält die Ordner config, mods, resourcepacks, resources und shaderpacks. Im Ordner config liegen unter anderem lootr-common.toml, neoforge-server.toml, vampirism-balance.toml, vampirism-common.toml, vampirism-server.toml sowie die Ordner defaultoptions und fancymenu.
Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Branch "Whimsical-Wonders", den wir gesehen haben, und nicht zwingend der Stand von Version 6.2.0. Dein Server erzeugt beim ersten Start zusätzliche Dateien für weitere Mods. Öffne im Dateimanager den Ordner config und sieh dir an, was tatsächlich vorhanden ist, statt dich auf eine Liste zu verlassen.
Die drei Ebenen im Überblick
| Ort | Wirkt auf | Typische Nutzung |
|---|---|---|
server.properties |
Basisverhalten des Servers | Spielerzahl, Sichtweite, Whitelist, Schwierigkeit |
config/ |
Einstellungen einzelner Mods | Mod-spezifische Optionen wie Loot oder Balance |
world/serverconfig/ |
serverseitige Mod-Configs pro Welt | Regeln, die je Welt gelten |
Die genaue Aufteilung ist eine NeoForge-Konvention, die in der NeoForge-Dokumentation beschrieben ist. Welche Mod ihre Werte in welche Ebene schreibt, entscheidet die jeweilige Mod.
server.properties: die Basis
Die wichtigsten Optionen für ein Modpack sind:
max-players=8
view-distance=10
simulation-distance=8
white-list=true
enforce-whitelist=true
spawn-protection=16
Die Werte sind Beispiele, keine Pack-Empfehlung. view-distance bestimmt, wie viele Chunks Spieler sehen, simulation-distance wie viele Chunks um sie aktiv gerechnet werden. Eine geringere Simulationsdistanz spart Rechenzeit, was bei Tech-Packs mit vielen Maschinen hilft. Wie die Optionen im Einzelnen wirken, erklärt der Artikel server.properties erklärt.
Bearbeite die Datei bei gestopptem Server, damit Änderungen nicht überschrieben werden, und starte danach neu. Whitelist-Details findest du in der Anleitung Technical Electrical mit Freunden spielen.
Der config-Ordner: Mod-Einstellungen
Im Ordner config liegen die Konfigurationen der Mods, meist als .toml-Dateien. Beispiel aus dem Repository ist lootr-common.toml. Lootr ist eine Mod, die Beute in Truhen für jeden Spieler separat erzeugt. Ob und wie sie im Pack eingesetzt wird, ergibt sich aus der Datei und dem Spiel. Prüfe die Kommentare in der Datei, sie erklären die Optionen meist besser als jede Anleitung.
Vorgehen beim Ändern:
- Backup im Dashboard erstellen.
- Server stoppen.
- Datei im Dateimanager öffnen und genau eine Option ändern.
- Datei speichern, Server starten.
- Konsole und
logs/latest.logauf Fehler prüfen.
Gehe bei .toml-Dateien auf die Syntax: Zeichenketten stehen in Anführungszeichen, Zahlen ohne, Wahrheitswerte als true oder false. Ein Tippfehler kann den Start verhindern. Bei einem Fehler siehst du das im Log, wie im Artikel Technical Electrical Server crasht beschrieben.
neoforge-server.toml
Das Repository enthält eine Datei neoforge-server.toml. Sie gehört zur Konfiguration von NeoForge selbst. Ihre konkreten Schlüssel erfinden wir hier nicht, denn sie hängen von der NeoForge-Version ab. Öffne die Datei auf deinem Server und lies die Kommentare. Verändere sie nur, wenn du weißt, was eine Option bewirkt, und teste danach mit /neoforge tps, ob der Server stabil bleibt.
Serverconfig pro Welt
NeoForge legt serverseitige Konfigurationen im Ordner serverconfig innerhalb der Welt ab. Änderst du dort Werte, gelten sie für diese Welt. Wie sich das mit den Dateien in config verhält, steht in der NeoForge-Dokumentation. Ein häufiger Stolperstein ist, dass ein Wert in config gesetzt wurde, die Mod aber den Wert aus serverconfig nutzt. Suche im Zweifel nach dem Optionsnamen in beiden Ordnern.
Was du besser nicht änderst
- Dateien, deren Zweck du nicht kennst, besonders bei Mods, die Blöcke oder Rezepte definieren.
- Mehrere Optionen gleichzeitig, weil du danach nicht weißt, welche das Problem verursacht.
- Client-Dateien wie Menü- oder Fenstertitel-Configs auf dem Server.
customwindowtitle-client.tomlundfancymenusind laut Namen clientseitig. - Mod-Dateien im Ordner
mods. Tausche keine Mods, ohne die Abhängigkeiten zu kennen.
Performance-Optionen mit Bedacht
Wenn dein Server laggt, ist der erste Griff meist simulation-distance. Weitere Optionen in einzelnen Mods können helfen, aber wir haben nicht für jede Mod geprüft, welche Werte sinnvoll sind. Beginne mit Messen und lies den Artikel zu Lag und TPS bei Technical Electrical. Ändere erst danach Mod-Configs, und dann einzeln.
Nach Updates: Configs prüfen
Bei Pack-Updates können sich Konfigurationsdateien ändern. Sichere deine Änderungen daher vor dem Update, zum Beispiel per Backup oder durch Herunterladen der Dateien. Nach dem Update vergleichst du, ob deine Anpassungen noch greifen. Der Ablauf steht im Artikel Technical Electrical updaten mit Backup.
Änderungen dokumentieren
Führe ein kurzes Änderungsprotokoll, zum Beispiel in einer Textdatei oder im Gruppenchat: Datum, Datei, geänderte Option, alter und neuer Wert. Bei einem Modpack mit über 190 Mods wirst du dich nach zwei Wochen nicht mehr an jede Anpassung erinnern. Das Protokoll hilft dir bei der Fehlersuche und beim Übertragen deiner Einstellungen nach einem Update.
Nützlich ist auch, vor jeder Änderung eine Kopie der Originaldatei herunterzuladen. Der Dateimanager im Dashboard erlaubt Upload, Bearbeiten und Entpacken, sodass du Kopien schnell zurückspielen kannst. Ist eine Änderung fehlgeschlagen, hast du in Sekunden den alten Zustand wieder.
Halte außerdem deine Gruppe informiert. Wenn du etwa die Simulationsdistanz senkst, merken Spieler, dass Maschinen in der Ferne langsamer arbeiten. Eine kurze Nachricht verhindert Rückfragen und Verwirrung.
Der Neustart gehört dazu
Konfigurationsänderungen werden bei den meisten Mods erst nach einem Neustart wirksam. Nutze dafür Start, Stopp und Neustart im Dashboard und beobachte danach die Konsole, bis der Server wieder bereit ist. Erst dann testest du die Änderung im Spiel. Wirkt eine Option nicht, prüfe, ob du die richtige Datei erwischt hast und ob die Mod den Wert aus einem anderen Ordner liest.
Fazit und nächster Schritt
Die wichtigste Regel beim Konfigurieren lautet: Backup, eine Änderung, testen. Wenn du noch keinen Server hast, kannst du das Pack auf der Seite Technical Electrical Server bestellen und die Dateien direkt im Dashboard bearbeiten.
FAQ
Wo bearbeite ich die Config-Dateien?
Im Dateimanager des Store-Dashboards, im Ordner config sowie in world/serverconfig. Danach startest du den Server neu.
Kann ich Optionen ändern, ohne das Pack zu beschädigen?
Ja, wenn du vorsichtig vorgehst: Backup, eine Änderung, testen. Unbekannte Optionen lässt du besser unangetastet.
Was ist Lootr?
Lootr ist eine Mod, die Truhenbeute pro Spieler erzeugt. Im Pack-Repository liegt die Datei lootr-common.toml.
Sind alle Dateien aus dem Repository auf meinem Server?
Nicht zwingend. Sieh im Dateimanager nach, was dein Server wirklich enthält.
Was passiert bei einem Fehler in einer toml-Datei?
Der Start kann scheitern. Das Log nennt meist Datei und Zeile. Setze die Änderung zurück oder stelle das Backup wieder her.