All The Mons: Das Pokemon-Modpack für Minecraft erklärt
Pokemon in Minecraft: Die neue Generation
Wer vor ein paar Jahren Pokemon in Minecraft spielen wollte, hatte genau eine Option: Pixelmon. Die Mod war legendär, aber auch berüchtigt -- rechtliche Probleme mit Nintendo, instabile Performance und eine Codebasis, die in die Jahre gekommen war. Mit Cobblemon gibt es jetzt einen würdigen Nachfolger, der vieles besser macht. Und All The Mons ist das Modpack, das Cobblemon mit dutzenden Erweiterungen zum Kompletterlebnis ausbaut.
Was ist Cobblemon?
Cobblemon ist eine Open-Source-Mod für Minecraft auf NeoForge (aktuell für MC 1.21.4), die Pokemon-artige Kreaturen in die Minecraft-Welt bringt. Du kannst sie fangen, trainieren, entwickeln und gegeneinander kämpfen lassen.
Der entscheidende Unterschied zu Pixelmon: Cobblemon wurde von Grund auf neu entwickelt. Keine veralteten Strukturen, kein kopierter Code, keine rechtlich fragwürdigen Assets. Die Kreaturen haben eigene Designs und Animationen, die sich nahtlos in die Minecraft-Ästhetik einfügen.
Was Cobblemon besser macht als Pixelmon
- Performance. Cobblemon läuft deutlich schlanker. Wo Pixelmon gerne mal 8+ GB RAM verschlungen hat, kommst du mit Cobblemon schon ab 4 GB vernünftig klar.
- Aktive Entwicklung. Regelmäßige Updates, neue Kreaturen, neue Features. Das Projekt lebt und wächst.
- Modernes Kampfsystem. Rundenbasierte Kämpfe mit Typen-Vorteilen, Statuseffekten und Fähigkeiten -- alles, was man kennt, aber technisch sauber umgesetzt.
- Keine Rechtsgrauzone. Eigene Designs statt direkter Pokemon-Kopien. Das Projekt ist auf Langlebigkeit ausgelegt.
Was ist All The Mons?
All The Mons ist ein kuratiertes Modpack, das Cobblemon als Kern nimmt und mit sinnvollen Erweiterungen kombiniert. Statt nur die nackte Cobblemon-Mod zu installieren, bekommst du ein fertiges Paket mit:
- Zusätzliche Kreaturen und Biome, die die Welt lebendiger machen
- Quests und Fortschrittssysteme, die dir Ziele geben
- Quality-of-Life-Mods, die das Spielerlebnis verbessern (Minimap, Sortierung, Waypoints)
- Optimierungs-Mods, die für bessere Framerates und kürzere Ladezeiten sorgen
Das Ergebnis fühlt sich an wie ein eigenständiges Spiel innerhalb von Minecraft.
Einstieg: Die ersten Schritte
Welt erkunden, Kreaturen entdecken
Sobald du in die Welt spawnst, wirst du relativ schnell wilde Kreaturen in der Umgebung sehen. Sie spawnen in Biomen, die zu ihrem Typ passen -- Wasser-Kreaturen an Seen und Küsten, Feuer-Typen in Wüsten und nahe Lava, Pflanzen-Typen in Wäldern.
Dein erster Schritt: Craft dir Pokebälle. Du brauchst Aprikoko-Beeren (wachsen an Bäumen in verschiedenen Biomen) und verarbeitest sie auf einer Werkbank. Die verschiedenen Farben ergeben unterschiedliche Ball-Typen mit unterschiedlichen Fangraten.
Kampf und Fang
Wirf einen Pokeball auf eine wilde Kreatur, um einen Kampf zu starten. Das Kampfsystem ist rundenbasiert:
- Attacken verursachen Schaden, basierend auf Typen-Vor- und -Nachteilen
- Statuseffekte wie Paralyse oder Schlaf erhöhen die Fangchance
- Schwächen ohne zu besiegen -- eine Kreatur mit niedrigen HP lässt sich leichter fangen
Ein Tipp: Spezialisier dich am Anfang nicht zu früh. Fang verschiedene Typen, damit du für unterschiedliche Gegner gewappnet bist.
Team aufbauen
Du kannst bis zu sechs Kreaturen in deinem aktiven Team tragen. Überleg dir eine sinnvolle Zusammenstellung:
- Mindestens ein Wasser-Typ für den Kampf gegen Feuer und Boden
- Ein Flug- oder Pflanzen-Typ für Mobilität und Vielseitigkeit
- Eine Kreatur mit Statusattacken zum Fangen wilder Kreaturen
Server-Tipps: Zusammen macht es mehr Spaß
All The Mons entfaltet sein volles Potenzial im Multiplayer. Handel mit Freunden, Kämpfe gegeneinander, tauscht seltene Kreaturen -- das alles funktioniert am besten auf einem eigenen Server.
Welche Hardware braucht der Server?
Gute Nachrichten: All The Mons ist deutlich genügsamer als die großen Technik-Modpacks.
- 4 GB RAM (Cloud M) -- Reicht für 2-5 Spieler problemlos aus. Die beste Wahl für eine kleine Freundesgruppe.
- 8 GB RAM (Cloud L) -- Empfohlen ab 6+ Spielern oder wenn ihr zusätzliche Plugins nutzen wollt.
Der Serverstart geht vergleichsweise schnell, und die Tick-Performance bleibt auch bei mehreren Spielern stabil.
Spielregeln für den Server festlegen
Bevor ihr loslegt, klärt ein paar Grundfragen:
- PvP-Kämpfe erlaubt? Manche Gruppen spielen lieber kooperativ, andere wollen sich messen.
- Seltene Spawns teilen oder jeder für sich? Wenn ein Legendäres spawnt, wer darf es fangen?
- Handelsregeln? Freier Tausch oder gibt es Einschränkungen?
Diese Dinge vorher zu klären, verhindert Frust später.
Warum sich ein eigener Server lohnt
Auf öffentlichen Servern sind die guten Fanggebiete oft abgefarmt, und die Regeln bestimmst nicht du. Mit einem eigenen Server hast du die volle Kontrolle: Spawn-Raten, erlaubte Mods, Whitelist für deine Freunde.
Bei WZH Cloud kannst du den Server stundengenau nutzen -- wenn ihr euch am Wochenende zum Spielen verabredet, zahlt ihr nur die Stunden, in denen der Server tatsächlich läuft. Für ein Pack wie All The Mons, das man typischerweise in Sessions spielt, ist das praktischer als ein Monatsvertrag.
Fazit: Pixelmon war gestern
All The Mons mit Cobblemon ist die Zukunft von Pokemon in Minecraft. Bessere Performance, aktive Entwicklung, keine rechtlichen Fragezeichen und ein Modpack, das dir den Einstieg leicht macht. Wenn du und deine Freunde Lust auf Kreaturenfangen, Trainieren und Kämpfen in einer offenen Minecraft-Welt habt, ist das hier der richtige Startpunkt.
Schnapp dir ein paar Pokebälle und leg los.